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Diabetische Netzhauterkrankung (Retinopathie diabetes) München

Ein Diabetes mellitus führt zu Schäden an den Gefäßen. Dies gilt auch für die Gefäße der Augen, insbesondere der Netzhautgefäße. Eine gute und enge Zusammenarbeit zwischen behandelndem Arzt und Augenarzt ist wichtig, damit Sehminderungen, die bis zu Erblindungen führen können, verhindert werden. Diabetes ist in den industrialisierten Ländern die häufigste Erblindungsursache bei den 25- bis 60-Jährigen.

Diabetische Retinopathie

Eine Diabetische Retinopathie ist eine Veränderung der Netzhaut, bei der es durch Blutungen, Gefäßausweitungen und Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) zu  Gefäßwucherungen kommt, die in den Glaskörper hineinwachsen. Aus diesen  Gefäßen kann Blut austreten, wodurch es wiederum zu einer Netzhautablösung und in deren Folge zu einer völligen Erblindung kommen kann.

Durch die Stoffwechselstörung und schlechtere Durchblutung beim Diabetes werden auch die Hornhaut und der Tränenfilm beeinträchtigt. Sowohl ein Grauer wie ein Grüner Star können in Folge eines Diabetes entstehen.

Symptome

Im Anfangstadium treten keine oder nur geringe Beschwerden auf. Der Augenarzt kann bei einer Untersuchung der Netzhaut erste Gefäßveränderungen und kleine Netzhautblutungen erkennen. Wurde ein Diabetes bislang nicht diagnostizier, wird der Augenarzt bei derartigen Anzeichen zu einem Internisten überweisen.
 Mit Fortschreiten einer Diabetischen Retinopathie nimmt die Sehfähigkeit ab.

Therapie

Nicht alle erkennbaren diabetischen Veränderungen der Netzhaut sind behandlungsbedürftig. Mithilfe regelmäßiger Kontrollen kann der Augenarzt den Krankheitsverlauf beurteilen und den richtigen Zeitpunkt für eine notwendige Behandlung festlegen.
 Langjährige Verlaufsbeobachtungen des Augenhintergrundes, also der Netzhaut, zeigen, bei welchen Hba1c-Werten im Blut die Retinopathie stabil bleibt. Zu niedrige wie auch zu hohe Werte sind für die Netzhaut schädlich.

Es wurde nachgewiesen, dass auch starke Schwankungen des Blutzuckers schädlicher sind als immer leicht oder gar mittelgradig erhöhte Blutzucker-Werte. Ein Hba1c-Wert zwischen 6,2 und 7,2 gilt als ideal auch für die Netzhaut.


Falls nötig, wird eine Laser- oder operative Behandlung durchgeführt. Mittels Laser wird die Entstehung von Gefäßneubildungen und -wucherungen, beziehungsweise deren Rückbildung bewirkt. Zusätzlich werden hierdurch Flüssigkeitsansammlungen der Netzhautmitte, Netzhauteinlagerungen und Blutungen, die im Rahmen der diabetischen Erkrankung auftreten können, behandelt.

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